Vortrag zu Mascha Kaleko von Martin Hahn und Freunden

Café Krèm (Riesengasse 10, 63739 Aschaffenburg)

Mascha Kaléko, 1907 in der Nähe von Krakau geboren, veröffentlichte schon als 22-
Jährige ihre ersten Gedichte in Berlin. Einfühlsam, ironisch und melancholisch
beschrieb sie in ihrer „Gebrauchslyrik“ (so Bertolt Brecht) treffend das alltägliche
Leben von Menschen. In nur wenigen Jahren wurde sie in ganz Deutschland bekannt
und konnte bis 1935 zwei Gedichtbände veröffentlichen, die sich sehr erfolgreich
verkauften. Danach wurden die Bücher der jüdischen Dichterin als „schädliche und
unerwünschte Schriften“ von den Nationalsozialisten verboten und sie erhielt
Schreibverbot. Nur wenige Wochen vor der Reichspogromnacht 1938 emigrierte sie
mit ihrer Familie in die USA.
Die BesucherInnen des literarisch-musikalischen Abends begegnen der
vielschichtigen und starken Persönlichkeit Mascha Kalékos und ihrem Werk in einer
Mischung aus biografischen Informationen, Zeugnissen ihrer Umgebung, Auszügen
aus ihren Gedichten und musikalischen Beiträgen.

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