Lesung von Anni Springer-Kropf und Bernhard Hench
Café Krèm (Riesengasse 10, 63739 Aschaffenburg)
Meine Schwester Sara
Ruth Weiss zeichnet ein Bild der Geschichte Südafrikas und unserer eigenen dunklen Geschichte und wie diese miteinander verwoben sind, doch ganz ohne erhobenen Zeigefinger. Meine Schwester Sara war zweimal Pflichtlektüre an den Realschulen in Baden-Württemberg.
Die verlorenen Kinder von Sao Tome – erscheint im Herbst 2024 im AV Verlag
In diesem Buch spannt Ruth Weiss den Bogen jüdischer Geschichte, beginnend 1492 in Spanien bis in die Gegenwart, vom Kolonialismus bis in die internationale Politik. Basierend auf historischen Tatsachen die zeigen, dass Antisemitismus und Religion, das Verlangen nach Macht, Habgier und Gewalt, Klugheit und Größe, Menschlichkeit und Liebe, nicht an Zeit und Raum gebunden sind. Eine bewegende und spannende Lektüre.
Lebenslauf Ruth Weiss
Ruth Weiss wurde 1924 als Ruth Löwenthal in Fürth geboren, ihr Vater stammte aus Aschaffenburg, Die Familie besaß das gleichnamige Kaufhaus Löwenthal.1936 gelingt der Familie die Flucht nach Südafrika, wo sie sich früh der Antiapartheitsbewegung um Nelson Mandela anschließt. 1966 wird sie ausgebürgert und auf die schwarze Liste gesetzt, gleiches geschieht ihr 1975 in Südrhodesien. Sie arbeitet als Journalistin in versch. afrikanischen Staaten und England. Seit Beginn ihres Ruhestandes hat sie über 40 Romane mit historischem Hintergrund geschrieben, nicht alle sind veröffentlicht. Jetzt lebt sie bei ihrem Sohn in Dänemark.
2010 wird die Staatliche Realschule Aschaffenburg in Ruth Weiss Realschule umbenannt.
Es lesen Anni Springer-Kopf von der Ruth-Weiss-Gesellschaft und Bernhard Hench. Anschließend Gespräch. Wenn möglich, wird Ruth Weiss zur Lesung und zum Gespräch per skype zugeschaltet.