Mascha Kaléko - literarisch-musikalischer Abend

Café Krèm (Riesengasse 10, 63739 Aschaffenburg)

Mascha Kaléko – Dichterin der ironischen Melancholie - Literarisch-musikalischer Abend
Vortrag: Sabine Jung-Schäfer, Martin Hahn, -

Gesang: Isabell Orrillo,

Gitarre: Gabriel Brückner-Ziegler

Mascha Kaléko, 1907 in der Nähe von Krakau geboren, veröffentlichte schon als 22-Jährige ihre ersten Gedichte in Berlin. Einfühlsam, ironisch und melancholisch beschrieb sie in ihrer „Gebrauchslyrik“ (so Bertolt Brecht) treffend das alltägliche Leben von Menschen. In nur wenigen Jahren wurde sie in ganz Deutschland bekannt und konnte bis 1935 zwei Gedichtbände veröffentlichen, die sich sehr erfolgreich verkauften. Danach wurden die Bücher der jüdischen Dichterin als „schädliche und unerwünschte Schriften“ von den Nationalsozialisten verboten und sie erhielt Schreibverbot. Nur wenige Wochen vor der Reichspogromnacht 1938 emigrierte sie mit ihrer Familie in die USA.Die BesucherInnen des literarisch-musikalischen Abends begegnen der vielschichtigen und starken Persönlichkeit Mascha Kalékos und ihrem Werk in einer Mischung aus biografischen Informationen, Zeugnissen ihrer Umgebung, Auszügen aus ihren Gedichten und musikalischen Beiträgen.

Veranstaltung findet im Rahmen der LesARTen-Woche 2023 statt
Reservierung über Café Krem oder m-hahn@t-online.de

Musikalischer Vortrag von Martin Hahn und Freunden zu "Mascha Kaleko" im Rahmen der veranstaltungsreihe "lesARTen"