Ausstellung Wolfram Eder - fotografische Portraits

Café Krèm (Riesengasse 10, 63739 Aschaffenburg)

Wolfram Eder

  • geboren 1955 in Gießen/Lahn
  • Studium Kommunikationsdesign an der FH Darmstadt und der Gesamthochschule Kassel
  • lebt und arbeitet seit 1977 in Aschaffenburg
  • Schwerpunkte: Reportage, People, Porträt
  • 1982 erste Ausstellung „Schwarzweiße Begegnungen“ im Frankfurter Kunstverein
  • zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungen
  • vertreten in privaten und öffentlichen Sammlungen

http://www.wolframeder.de/

Sein „Handwerk“, das Kommunikationsdesign, hat er an der FH Darmstadt und der Gh Kassel erlernt. Reportagen und Porträts sind die Schwerpunkte seiner Kunst. Etliche Veröffentlichungen sind erschienen, so „Gesichter einer Stadt.“ (1998), „Begegnungen. Fotografien 1979-2002“, „Unter uns. Wolfram Eder fotografiert
in Aschaffenburg“ (2008); zahlreiche Ausstellungen liegen hinter und noch vor ihm, seine Bilder sind in privaten und öffentlichen Sammlungen zu sehen, etwa im Schlossmuseum der Stadt Aschaffenburg, bei den Deutschen Fototagen in Frankfurt am Main und im Paul-Getty-Museum in Los Angeles.

Wolfram Eders Bilder zeugen von hoher Qualität, entstehen mit viel Geduld der Portraitierten, mit Hartnäckigkeit und fotografischem Blick des Künstlers. Sein „Einmal noch“ und „Ja, genau so, nicht mehr bewegen“ ist gefürchtet, denn dem „Einmal noch“ ging eine Vielzahl von Entwürfen voraus, bis er schließlich zufrieden sein konnte; manchmal sind es aber auch Schnappschüsse die keine Bearbeitung mehr nötig machen.
Sein Blick für Details, besonders für die Augen und die Hände, seine Erfahrung, seine Sichtweise auf das Wesentliche und vor allem seine Vertrautheit, seine persönliche Beziehung zu den ihm gegenübersitzenden oder stehenden Menschen lassen diese künstlerischen Schwarz-Weiß-Aufnahmen entstehen.
Kunstwerke, die nach manchmal erst stundenlanger Bearbeitung präsentiert werden können, so wie auch hier und heute.